Die Deutsch - Amerikanische Arbeitsgruppe zur Revitalisierung kontaminierter Flächen


Überblick über das Vorhaben

Die Zusammenarbeit des BMBF (Bundesministerium für Bildung und Forschung) mit der U.S. EPA (Environmental Protection Agency) begann 1990 auf dem Gebiet der Altlastensanierung mit der Bearbeitung eines rein technisch angelegten Arbeitspaketes.

Die Phasen I und II bauten inhaltlich aufeinander auf und waren ausgerichtet auf die Erprobung von Sanierungstechniken. Ziel war es, ein Instrumentarium und Datensätze zu schaffen, die die Beurteilung der Leistungsfähigkeit von Sanierungstechnologien unter konsequenter Berücksichtigung eines stringenten Qualitätsmanagements erlauben.

Für die dritte Phase der Zusammenarbeit fassten die Partner eine thematische Aufweitung der Kooperation auf das Themenfeld der nachhaltigen Flächenrevitalisierung ins Auge. Ein wesentlicher Gesichtspunkt hierbei war, dass die bilaterale Zusammenarbeit einem holistischen, über die Aspekte der Sanierung einzelner Altlastflächen hinausgehenden Ansatz folgt und dabei die wesentlichen öffentlichen und privaten Akteure (stakeholders) integrieren soll. Die Festlegung der Arbeitspakete und eine generelle Abstimmung über die gewünschten Beteiligten sowie die grundsätzliche Aufbau- und Ablauforganisation fand in bilateralen Gesprächen vom 23. bis 26 April 2001 in Bonn statt:
  • Gemeinsame Entwicklung eines Modells und Formates zur Erstellung standortspezifischer "Wiedernutzungs-Business-Pläne" ("Redevelopment Business Plans") unter Auswertung von Beispielprojekten

  • Durchführung von Workshops mit Praktikern zu Themen aus der Bilateralen Kooperation oder anderen Themen

  • Gemeinsame Beteiligung an Fachkonferenzen mit Themen und Beteiligten aus der Bilateralen Kooperation
Die wissenschaftliche Verantwortung für die Bearbeitung liegt bei der Projektträgerschaft Umwelt- und Klimaforschung bei der GSF (Forschungszentrum für Umwelt und Gesundheit) in München, die auch die administrative Führung des Vorhabens wahrnimmt.